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 Update vom 07.10.2016

Beobachtet man die Aussagen der Notenbanken in den letzten Wochen - insbesondere seit dem Treffen in Jackson Hole im August, auf dem man sich womöglich abgestimmt hat (?) - so fällt eine Strategieänderung auf.

Es scheint, als ob sich bei den westlichen Notenbankern die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass die Stimulierung der Wirtschaft über billige Kredite und Null– bzw. Negativzinsen, nicht in der gewünschten Form funktioniert und lediglich zu neuen Risiken und Nebenwirkungen im Bankensektor führt.

Die Gewinne der Banken schmelzen dahin und gerade die ohnehin durch die Finanzkrise nach Lehman und der Eurorettung angeschlagenen Europäischen Banken, haben massive Probleme.

Die fehlende bzw. schrumpfende Zinsmarge, dem Kerngeschäft der Banken, belastet zudem die Einlagen– und Liquiditätspolster der Kreditinstitute, was sich wiederum auf die Kreditvergabe negativ auswirkt.

Anstatt - wie von der EZB und anderen Notenbanken erhofft - nun deutlich mehr Kredite vergeben werden, blockiert dieser Umstand die Kreditvergabe eher. Wie bereits des Öfteren in Sicheres-Vermoegen.de in den letzten Wochen hingewiesen, dürfte zudem die geltende „Bail-In“-Regel das Bankensystem und damit auch mögliches Wirtschaftswachstum durch erhöhte Kreditvergabe stark bremsen.

Kurzum: Die bisherigen Regelungen (Bai-In, dass sich also die Banken selbst retten und nicht der Staat/Steuerzahler haftet) und Notenbankmaßnahmen, haben die wirtschaftliche Erholung eher behindert.

Auffällig ist nun, dass alle drei großen Zentralbanken (FED, BoJ, EZB) ungefähr seit Jackson Hole neue Töne anschlagen (was wiederum unsere These bestärkt, dass sich die Zentralbanken untereinander absprechen):

  • · Die Bank of Japan will dabei die Zinsstrukturkurve durch Manipulation der 10-jährigen Zinsen, die nicht unter Null fallen sollen, positiv gestalten,
  • die EZB denkt anscheinend über eine Straffung der Geldpolitik (Tapering) nach
  • und die FED liebäugelt mit Zinserhöhungen und testet bereits seit Monaten verbal die Reaktion der Märkte auf diese Ankündigungen.

Und genau darin liegt das Problem der Notenbanken: Sie wissen nicht, was passieren wird, wenn sie die Wende aus der bisherigen Geldpolitik tatsächlich (wenn auch mit kleinen Dribbelschritten) vollziehen. Niemand kann dies mit Sicherheit vorhersagen, da keiner mehr den Preis für gewisse Assets in einem „normalen“ Zinsumfeld vorhersagen kann.

Liegen wir mit unserer Vermutung richtig, dann werden die Notenbanken dies nur durch vorsichtiges Manipulieren der Zinsen nach oben (ebenso wie man sie auch künstlich nach unten drückte) austesten können.

So lange werden sich wahrscheinlich Bankaktien erholen und Anleihen im Kurs eher sinken. Für den Gesamtmarkt (S&P500/DAX) dürften die Abwärtsrisiken bei einem moderaten Zinsanstieg noch überschaubar sein.

Reine Dividendentitel wie unsere langjährigen Favoriten Coca Cola, McDonalds, Nestle, Unilever oder auch der Food&Beverage ETF könnten bei einem Zinsanstieg dagegen kurzfristig eher leiden bzw. seitwärts laufen oder leicht schlechter performen als der Gesamtmarkt.

Einer der wichtigsten Anhaltspunkte ist die Rendite der 10-jährigen US-Anleihen. Ein Ausbruch aus dem Abwärtstrend nach oben bzw. die Bestätigung des noch jungen Aufwärtstrends, würden die Vermutung einer Absprache unter den Notenbanken bezüglich eines Strategiewechsels bestätigen.

Fazit:

Die Aussagen und Maßnahmen der Notenbanken kann man folgedermaßen zusammenfassen: „Vorsichtiger Versuch einer geldpolitischen Trendwende und Straffung“.

Alle Maßnahmen sollen anscheinend vor allem den angeschlagenen Kreditinstituten helfen.

Dass Gold und Silber, sowie die Edelmetallwerte in der letzten Woche unter die Räder kamen, sowie gleichzeitig die US-Renditen nach technisch gelungener Trendwende aussehen, erhärtet den Verdacht dieser geldpolitischen Neuausrichtung.

Für unser Musterdepot bedeutet dies, dass wir uns dieser geldpolitischen Neuausrichtung anpassen und eine strategische Neuausrichtung starten.

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Der Zerfall der Eurozone?

Nachdem BREXIT ist vor dem IXIT? Im Dezember könnte nach dem italienischen Referendum ein Ausstieg Italiens aus dem Euro zur Diskussion stehen. Die US-Wahl am 8. November könnte ebenfalls richtungsweisend für die Märkte sein. Lesen Sie dazu unseren Artikel auf Investman:

http://www.investman.de/sieg-trump-crash-und-frieden-sieg-clinton-hausse-und-krieg/

Betrachten wir den Ist-Zustand:

  • Über 12 Billionen USD an Staatsanleihen notieren im NEGATIVEN Bereich
  • Banken stehen durch den Null- und Negativzins erheblich unter Ertragsdruck
  • Die Eurokrise schwelt weiter - Die Anpassung der schwachen Länder an Deutschland wird nicht funktionieren. Nur wenn Deutschland seine Exportüberschüsse und Ersparnisse abbaut (und/oder Löhne deutlich erhöht, um die Wettbewerbsfähigkeit zu reduzieren!), hat der Euro eine Überlebenschance.
  • Ölpreiskrieg und Konflikte zwischen der Achse USA/Saudi-Arabien mit Russland/Iran, inzwischen stehen sich die Atommächte in Syrien und der Ukraine auch auf dem Schlachtfeld gegenüber. 
  • Deflation in weiten Teilen der Eurozone / EZB-Lockerungen und Gelddruckmaßnahmen wirken noch nicht
  • Negativzinsen bei einigen Banken für Geschäftskunden
  • Bargeldeinschränkung schreitet voran und wird zur Durchsetzung von negativen Zinssätzen beinahe zwingend

 Der EZB macht vor allem die Deflationsgefahr zu schaffen. Kein Wunder: Eine Aufwertung der Schulden ist genau das Gegenteil von dem, was die hochverschuldeten Staaten, denen die EZB als „unabhängige" Notenbank stets zur Seite steht, gerade brauchen können.Vielmehr will man auf-Teufel-komm-raus die Inflation anheizen.

Einem möglichen Japan-Szenario aus jahrelang fallenden Preisen trotz Nullzins und immer weiter steigender Staatsverschuldung will man so entkommen. Aus diesem Grund wurde bereits Negativzinsen bei vereinzelten Banken für Geschäftskunden eingeführt. Wir rechneten bereits Anfang 2015 damit, dass die EZB bald Staatsanleihen der Eurozone aufkauft und damit vor allem Deutsche Bundesanleihen wohl in den negativen Bereich gedrückt werden, damit Investoren noch mehr auf südeuropäische Anleihen ausweichen und auch dort die Zinsen in Richtung Null tendieren. Genau so ist es inzwischen gekommen. Sogar Anleihen der Südländer sind nun in den kurzen Laufzeiten negativ verzinst. Einflussreiche Ökonomen wie der Amerikaner Kenneth Rogoff und viele Politiker fordern unverhohlen die Abschaffung des Bargelds, um real auch negative Zinsen durchsetzen zu können.

Der Besitz von Bargeld würde sicher helfen, aus dem maroden Bankensystem zu entkommen. Doch eines ist klar: Würde jeder Sparer sein Geld zu Hause aufheben, würden die Banken kollabieren. Einen Bankrun überlebt keine Bank! Doch wie verhindert man diesen? Am besten, indem man Bargeld, ein Hort der finanziellen Freiheit, verbietet oder zumindest kriminalisiert. Angesichts des Trends zu Negativzinsen läuft nun eine neue Welle zur Kriminalisierung des Bargelds auf uns zu. Wir hatten diese Entwicklung bereits in zahlreichen Ausgaben in den Jahren ab 2008 vorweggesehen.
Unter dem Stichwort „Terror“ lässt sich der Bevölkerung auch der größte Schwachsinn besser verkaufen. Mit der neuen Entwicklung erhält unsere
Dauerempfehlung Gold neuen bzw. alten Glanz.  Eine Abschaffung des Bargeldes, der globale Trend zu Negativzinsen (Japan nun auch!), finanzieller Repression, Enteignungen von Sparguthaben bei Bankenpleiten, sowie die künftige Opferung unserer Einlagensicherungssysteme
auf dem Euro-Rettungstisch, machten das Comeback von Gold (und mit Abstand wohl auch von Silber) Anfang 2016 beinahe zwingend!

 

 

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